Kategorie: Beratung

Soziales Unternehmertum

Social Entrepreneurship – Soziales Unternehmertum. Soziale Ziele mit unternehmerischen Konzepten erreichen: Das ist der Grundgedanke des Sozialen Unternehmertums. Mit dem „klassischen Unternehmer“ aus der Wirtschaft haben Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer trotzdem viel gemeinsam: Unternehmergeist, Visionskraft, Kreativität und den Willen zum Erfolg. Für sie spielt der erwirtschaftete Gewinn nur eine Nebenrolle, in manchen Fällen sogar gar keine Rolle. Im Vordergrund stehen der soziale Zweck und der gesellschaftliche Nutzen der Geschäftstätigkeit (Social Impact). Sozialunternehmen sind an ihrem gesellschaftlichen Nutzen zu erkennen. Sozialunternehmen sollten durchaus „Geld verdienen“. Nur so können sie sich selber tragen. Das macht sie unabhängig von externen Geldgebern und sorgt dafür, dass sie nachhaltig sozial wirken. Unser Partner Phoenix Social Franchising GmbH beschäftigt sich mit diesem Thema seit der Gründung im Jahre 2009.

Für diejenigen, die ohne diese eigene Erfahrung noch auf der Ideensuche sind: Als Orientierungshilfe können die Millennium-Entwicklungsziele dienen. Sie wurden im September 2000 von Staats- und Regierungschefs aus 189 Ländern bei dem bis dahin größten Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York beschlossen. Es handelt sich um globale humanitäre Herausforderungen, die ohne neuartige Lösungswege nicht bewältigt werden können. Unser Partner EcoEden Water GmbH & Co. KG ist hierfür ein sehr gutes Beispiel.

Die meisten Impulse dafür, ein Sozialunternehmen zu starten, kommen aus dem beruflichen oder privaten Umfeld der Gründerinnen und Gründer. Dabei geht es beispielsweise um die Lage von Arbeitslosen, Drogenabhängigen, Menschen mit Behinderungen oder Migranten. Eine große Rolle spielen auch Umweltbeeinträchtigungen, von denen viele Menschen gleichermaßen betroffen sind. Gemeinsam mit sozial engagierten Vereinen, Gewerkschaften, Innungen und Kammern wird das Bündnis Unternehmer für Unternehmer für diese besonders anspruchsvollen Gründer regelmässige Sprechstunden an den Standorten des Bündnisses einrichten, Informationsabende veranstalten und Seminare anbieten. Anschliessende Beratungsleistungen werden subventioniert und der Zugang auch zu Eigen- und Fremdkapital wird erleichtert.

Frauen gründen besser

Immer mehr Frauen entdecken die Selbständigkeit als beruflichen Weg für sich. Die Beteiligung von Frauen an Gründungen ist seit drei Jahren auf Rekordniveau. Seit 2013 können Frauen 43 Prozent aller Existenzgründungen für sich verbuchen. Frauen von heute gehören zur bestausgebildeten Generation aller Zeiten. Das gilt auch für Gründerinnen: Selbständige Frauen verfügen heute über höhere Bildungsabschlüsse als Männer. Und es gibt unter ihnen mehr selbständige Akademikerinnen als bei den Männern.

Viele berufstätige Frauen müssen mit der Doppelbelastung Beruf und Familie zurechtkommen. Zu wenig Zeit kann für potenzielle Gründerinnen ein entscheidender Grund sein, sich nicht selbständig zu machen. Daher ziehen viele Frauen Nebenerwerbsgründungen in Erwägung, wenn sie familiäre Verpflichtungen haben. So gründen 45 Prozent der Frauen im Nebenerwerb und nur 39 Prozent im Vollerwerb. Kooperationen vergrößern unternehmerische Chancen und verteilen gleichzeitig die Risiken auf mehrere Schultern. Sie können ganz unterschiedlicher Art sein: vom unregelmäßigen Informationsaustausch zwischen zwei Gründerinnen oder Gründern bis hin zur Gründung eines eigenen Unternehmens für einen bestimmten Kooperationszweck.

Gemeinsam mit sozial engagierten Vereinen, Gewerkschaften, Innungen und Kammern wird das Bündnis Unternehmer für Unternehmer speziell für Frauen regelmässige Sprechstunden an den Standorten des Bündnisses einrichten, Informationsabende veranstalten und Seminare anbieten. Anschliessende Beratungsleistungen werden subventioniert und der Zugang auch zu Eigen- und Fremdkapital wird erleichtert. Dies alles im Rahmen der Gründerwoche 2018, dessen Partner wir sind.

Gründer der Generation 50+

Ältere zwischen 55 und 64 Jahre sind für zehn Prozent aller Gründungen verantwortlich: Die Generation 50+. Dabei haben die Gründungen in dieser Altersgruppe entgegen dem Trend zugenommen: um fast ein Drittel. Menschen ab 45 Jahren sind stärker an der Selbständigkeit interessiert als zuvor. Wie bedeutsam diese Zunahme insgesamt ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen hält: Existenzgründungen sind – in jeder Altersgruppe – die Keimzellen kleiner und mittlerer Unternehmen und damit des Mittelstands insgesamt.

Wobei dafür nicht allein die Zahl von Gründungen in den verschiedenen Altersgruppen eine Rolle spielt, sondern auch die Qualität und Nachhaltigkeit dieser Gründungsvorhaben. Hier haben ältere Gründerinnen und Gründer offenbar gute Karten: Allgemein geht – so die RKW-Studie – die aktuelle Forschung davon aus, dass die Unternehmen von Spätgründern eher Bestand haben als die jüngerer Gründer. Bei einer Gründung besonders besonnen und zielgerichtet zu Werke zu gehen, zeichnet ältere Gründerinnen und Gründer aus. Hintergrund dafür ist u. a., dass sie als Berufs- und Familienmenschen in jedem Fall viel private Lebenserfahrung mitbringen. Sie haben in ihrem Leben einige Höhen erreicht und Tiefen überstanden und sind daher häufig deutlich gelassener als Jüngere. Sie sind in der Lage, ihr Handeln und Wissen kritisch zu hinterfragen.

Wie das RKW festgestellt hat, macht vielen älteren Gründerinnen und Gründern eine Reihe von Vorurteilen zu schaffen. Eines davon: keine Power (mehr). Dagegen sind die heute 50-, 60- oder 70-Jährigen um ein Vielfaches gesünder und leistungsfähiger als ihre Altersgenossen noch vor wenigen Dekaden. Und sie gründen seltener aus der Not heraus, sondern um unternehmerische Chancen zu nutzen.

Gemeinsam mit sozial engagierten Vereinen, Gewerkschaften, Innungen und Kammern wird das Bündnis Unternehmer für Unternehmer für diese besondere Zielgruppe regelmässige Sprechstunden an den Standorten des Bündnisses einrichten, Informationsabende veranstalten und Seminare anbieten. Anschliessende Beratungsleistungen werden subventioniert und der Zugang auch zu Eigen- und Fremdkapital wird erleichtert. Dies alles im Rahmen der Gründerwoche 2018, dessen Partner wir sind.

 

Gründung aus der Arbeitslosigkeit

Häufig machen sich arbeitslose Gründerinnen und Gründer selbständig, da trotz intensiver Suche kein passendes Beschäftigungsverhältnis in Sicht ist. Arbeitslosigkeit ist kein Hinderniss, sondern ein Motor! Über 20 Prozent aller Gründerinnen und Gründer im Vollerwerb waren zum Zeitpunkt der Gründung arbeitslos (KfW-Gründungsmonitor 2015). Erfolgsfaktoren: Geschäftsidee und Überzeugung – Allerdings will die überwiegende Mehrzahl der Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit tatsächlich auch selbständig werden: Denn Gründerinnen und Gründer sind umso erfolgreicher, je mehr ihre Geschäftsidee, die Überzeugung, eine Marktlücke entdeckt zu haben, oder der Wunsch, sein eigener Chef zu sein, eine wichtige Rolle für die Gründung spielen.

Geförderte Gründungen aus der Arbeitslosigkeit sind erfreulich stabil. Obwohl viele Experten die oft aus der Not geborenen Start-ups eher für Wackelkandidaten halten, sind zwei Drittel der Geförderten nach drei Jahren noch dabei, immerhin 50 bis 60 Prozent nach fünf Jahren, wie eine gemeinsame Studie des DIW Berlin und des IZA Bonn zeigt. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Das Bündnis Unternehmer für Unternehmer bietet durch die Bundesagentur für Arbeit Einzel-Coachings für Erwerbslose an, damit diese alle notwendigen Grundkenntnisse der Selbständigkeit erhalten und sich zudem darüber im Klaren werden, ob Selbständigkeit für sie eine Alternative ist. Diese Einzelgespräche über insgesamt 56 Stunden werden zu 100% vom JobCenter bezahlt.

Gemeinsam mit sozial engagierten Vereinen, Gewerkschaften, Innungen und Kammern wird das Bündnis Unternehmer für Unternehmer für diese besondere Lebenssituation regelmässige Sprechstunden an den Standorten des Bündnisses einrichten, Informationsabende veranstalten und Seminare anbieten. Anschliessende Beratungsleistungen werden subventioniert und der Zugang auch zu Eigen- und Fremdkapital wird erleichtert. Dies alles im Rahmen der Gründerwoche 2018, dessen Partner wir sind. Die Kostenübernahme von 100% durch das JobCenter bleibt auch dann bestehen, wenn sich der Erwerbslose gegen eine Selbständigkeit ausspricht.

Firmengründung durch Migranten

Die Firmengründung durch Migranten wird durch das Bündnis Unternehmer für Unternehmer und deren Partner seit 2002 gefördert. Seit der so genannten Flüchtlingskrise vor drei Jahren hat sich das Bild vieler Deutscher in bezug auf Migranten und Flüchtlinge drastisch verschlechtert. Das hat mit vielen, persönlichen Einstellungen zu tun, beginnt schon bei der vollkommen falschen Bezeichnung „Flüchtlingskrise“ und wird genährt von populistischen Brandrednern und schlichten Vorurteilen. Das Bündnis Unternehmer für Unternehmer nutzt die eigenen Veranstaltungsreihen ab Mitte Mai 2018 innerhalb der Gründerwoche 2018 des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, um echte, direkte und effektive Hilfestellungen zu bieten.

Gründer mit Migrationshintergrund sind nicht schlechter und nicht besser vorbereitet als deutschstämmige Newcomer. Diese Erfahrung hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gemacht. Das kaufmännische Rüstzeug beherrschen sie, so der DIHK, im Schnitt sogar etwas besser. Gründungen durch Menschen mit ausländischen Wurzelnsind willkommen. Und sie sind wichtig. Im Jahr 2016 besaßen 42,5 Prozent aller gewerblichen Gründerinnen und Gründer eine ausländische Staatsangehörigkeit, so das Statistische Bundesamt 2017. Unter dem Strich hat sich nach der Studie von Leicht u. a. (2017) die Zahl der migrantischen Unternehmen in den letzten zehn Jahren um 30 Prozent erhöht. Die Zahl der deutschen Unternehmen war dagegen rückläufig (minus 2 Prozent).

Gemeinsam mit sozial engagierten Vereinen, Gewerkschaften, Innungen und Kammern wird das Bündnis Unternehmer für Unternehmer für diese besondere Zielgruppe regelmässige Sprechstunden an den Standorten des Bündnisses einrichten, Informationsabende veranstalten und Seminare anbieten. Anschliessende Beratungsleistungen werden subventioniert und der Zugang auch zu Eigen- und Fremdkapital wird erleichtert.

Nachfolgeregelung – Wir regeln das!

Eine neue Firma – Frühling und Herbst zusammen. Nachfolgeregelung !? Es gibt etliche Gründe, eine Firma zu verkaufen und wahrscheinlich noch sehr viel mehr, eine Firma zu kaufen. Finanzielle, persönliche, organisatorische, zeitliche. Diverse Gründe. Oftmals steht hinter dem Verkauf einer Firma auch der Gedanke, einen Nachfolger rechtzeitig zu finden, um alles zu regeln, um sich zurückzuziehen und das Alter zu geniessen. Und viele Gründe bedeutet auch viele Chancen und viele Risiken. Wer einen Nachfolger sucht, muss sich zahlreiche rechtliche und steuerliche Fragen richtig beantworten lassen, ja, er muss sie erst einmal richtig stellen. Und auch der menschliche Faktor spielt eine Rolle: Passt mir der Nachfolger, soll er mein Lebenswerk weiterleben lassen?

Unser Weg für eine Nachfolgeregelung: Sie schreiben uns einfach, was Sie suchen und warten in Ruhe auf die Angebote. Wir überprüfen kostenfrei die Firmenangebote und den Bewerber hinsichtlich Eignung und Wert beziehungsweise Bonität. Speziell für Anbieter von Betrieben interessant: Wir bieten Tests und Workshops an, um zu erfahren, ob Ihr Kandidat wirklich geeignet ist, Ihr Lebenswerk erfolgreich fortzuführen. Mit dem Verkäufer legen wir einen Verkaufspreis fest, der dem Wert des Unternehmens wirklich entspricht. Kein Mondpreis, kein Dumpingpreis. Ein nachvollziehbarer Preis. Immobilien und Aufträge werden durch die Dekra bewertet. Kundenstamm, Firmenname und Good-will durch unsere Fachleute, Maschinen und Fuhrpark durch vereidigte, assoziierte Sachverständige. Im Ergebnis ein fairer und guter Verhandlungspreis für alle.

Dem Nachfolger entwickeln wir kostenfrei eine Vorkonzeption zur Übernahme, so dass wir rechtzeitig alle finanziellen und organisatorischen Aufgaben lösen, bevor das erste, meistens ja zeitlich gebundene Angebot auf dem Tisch liegt. Weitergehende Beratungen, wie beispielsweise die Erstellung eines Geschäftsplanes nachdem das Angebot auf dem Tisch ist, können durch uns erstellt werden. Diese Beratungen werden in aller Regel stark subventioniert und auf Antrag übernehmen wir den nötigen Eigenanteil am Beratungshonorar.

Unternehmen in Schwierigkeiten – 90% Förderung!

Ein Unternehmen in Schwierigkeiten sind Sie unter Fördergesichtspunkten, wenn Sie als Einzelunternehmer oder Repräsentant einer Kapital- oder Personengesellschaft feststellen, dass mehr als die Hälfte des Stammkapitals oder der Eigenmittel (bilanziell) aufgebraucht sind. Sie haben dann Anspruch auf staatliche Förderung der notwendigen Beratung: Die Unternehmenssicherung.

Diesen Anspruch können Sie umsetzen, wenn Sie ein qualifiziertes, geprüftes und zertifiziertes Beratungsunternehmen beauftragen. Das Honorar für uns wird deshalb von der BAFA, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bis zum Höchstsatz von 90% subventioniert. Unternehmen in Schwierigkeiten bedürfen einer intensiven Hilfestellung, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen zu können. Die Beratung zur Unternehmenssicherung dient ausschliesslich dem Zweck, die Beseitigung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu ermöglichen. Hierzu gehört

  • die Analyse der IST-Situation,
  • die Beurteilung der Schwachstellen und
  • die Darstellung der Handlungsempfehlungen
    mit detaillierten Anleitungen zur Umsetzung in der Praxis.

Vor Beginn der Beratung wird zudem ein gemeinsamens, vertrauliches Gespräch bei der zuständigen IHK oder Handwerkskammer geführt. Beides zusammen wird im Abschlussbericht ausführlich und vor allem nachvollziehbar dargestellt. Nach Abschluss der Beratung sind Folgeberatungen möglich, die ebenfalls subventioniert werden. Begleitend können durch uns auch die Fragen eines Verkaufes, einer Nachfolgeregelung und der Zugang zu privaten Kapitalgebern geklärt und vermittelt werden.

 

 

Bestandsunternehmen – Beratungsförderung bis 75%!

Bestandsunternehmen sind im Sinne der Fördermöglichkeiten Einzelfirmen und Unternehmen, die mehr als zwei Jahre bestehen. Diese Unternehmen sind in aller Regel mit anderen Herausforderungen konfrontiert, als Junge Unternehmen und verfügen in aller Regel über grössere Finanzmittel, als diese. Jetzt geht es oftmals um die Justierung von Strategie, Konzepten und Personal oder um neue Finanzpartnerschaften, Kapitalbedarf, Kooperationsgesuche oder einen Nachfolger.

Wir beraten Sie. Wir stellen Kontakte her. Wir helfen Ihnen, Ihr Vorhaben zu konzeptionieren und umzusetzen. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung von Darlehen und Fördermitteln. Wir suchen Partner für Sie. Die BAFA subventioniert unsere Beratung für drei Tage, und zwar zweimal nachdem Ihr Unternehmen kein Junges Unternehmen war. Bei einem Standort in den Alten Bundesländern bezahlt die BAFA 50% unserer Kosten, in den Neuen Bundesländern 80% und in manchen Regionen wie Lüneburg, Celle, Harburg, Cuxhaven, Stade 60%. Die Beantragung übernehmen wir als zertifizierter und zugelassener Berater für Sie.

Sollten Sie darüber hinaus oder zwischen den geförderten sechs Beratungstagen weitere Beratung benötigen, bieten wir Ihnen in aller Regel unser Programm „Betreute Selbständigkeit“ an. Das heisst, dass Sie weitere Beratungstage in Anspruch nehmen können und in der Regel lediglich 25% der Kosten bezahlen. Die restlichen 75% stunden wir Ihnen zins- und kostenfrei bis zu individuell vereinbarten Zeitpunkten. Und wenn Sie kein Einzelunternehmer sind, dann wandeln wir diese aufgelaufenen Kosten in eine Beteiligung an Ihrem Unternehmen um. Sie haben den Business Angel dann quasi stets neben sich. Soweit Sie einen Nachfolger für Ihr Unternehmen suchen, trägt der Erwerber alle unsere Kosten.

Junge Unternehmen – Beratungsförderung bis 80%!

Junge Unternehmen sind im Sinne der Fördermöglichkeiten Gründungen in den ersten beiden Jahren nach Gewerbeanmeldung. In diesem Zeitraum haben Sie gegenüber Bestandsunternehmen, also älteren Unternehmen deutliche Vorteile gegenüber den Älteren. Dies ist auch notwendig, denn in diesen ersten Jahren müssen Sie richtig hart arbeiten und möglichst alle Weichen richten stellen. Sie müssen einen Geschäftsplan erstellen, der für Sie ein Arbeitshandbuch, ein Drehbuch darstellt, das ständig aktualisiert wird. Gleichzeitig sollte der Geschäftsplan potentielle Geldgeber überzeugen. Sie müssen Entscheidungen treffen hinsichtlich Standort, Unternehmensgrösse, Personal, Angebotspalette, Kapitalausstattung, Beteiligungspartnern, Kooperationspartnern, Marketingkonzept und einigem anderen mehr.

Wir führen Sie gerne durch diese wichtige Zeit. Wir beraten Sie. Wir stellen Kontakte her. Wir helfen Ihnen, Ihren Geschäftsplan umzusetzen. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung von Darlehen und Fördermitteln. KnowHow und Kapital kommen bei uns zusammen und stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie es mit Ihrer Gründung ernst meinen.

Die BAFA subventioniert unsere Beratung für Junge Unternehmen für vier Tage, im ersten und nochmals im zweiten Jahr des Bestehens Ihres Unternehmens. Bei einem Standort in den Alten Bundesländern bezahlt die BAFA 50% unserer Kosten, in den Neuen Bundesländern 80% und in manchen Regionen wie Lüneburg, Celle, Harburg, Cuxhaven, Stade 60%. Die Beantragung übernehmen wir als zertifizierter und zugelassener Berater für Sie.

Sollten Sie darüber hinaus oder zwischen den geförderten acht Beratungstagen weitere Beratung benötigen, bieten wir Ihnen in aller Regel unser Programm „Betreute Selbständigkeit“ an. Das heisst, dass Sie weitere Beratungstage in Anspruch nehmen können und in der Regel lediglich 25% der Kosten bezahlen. Die restlichen 75% stunden wir Ihnen zins- und kostenfrei bis zu individuell vereinbarten Zeitpunkten. Und wenn Sie kein Einzelunternehmer sind, dann wandeln wir diese aufgelaufenen Kosten in eine Beteiligung an Ihrem Unternehmen um. Sie haben den Business Angel dann quasi stets neben sich.

 

Vorgründungsphase – Business Angels an Ihrer Seite!

In der Vorgründungsphase entscheidet es sich das erste Mal, ob Sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen. 90% der Menschen, die sich in der Vorgründungsphase befinden, entscheiden sich dafür, lieber weiterhin abhängig zu arbeiten. Dies liegt sicherlich an vielen „Ratgebern“ des persönlichen Umfeldes, aber auch daran, dass es mittlerweile schier unendlich viele Informationsquellen im Internet gibt und der Einzelne manches Mal einfach überfordert ist mit dem Informationsüberfluss. Der Gesetzgeber hat darauf reagiert – leider so, dass Beratungen in der Vorgründung kaum noch finanziell unterstützt werden.

Als Vor-Gründer können Sie sich also erst einmal grundsätzlich über Internetportale darüber informieren, welche Voraussetzungen zu schaffen und zu erfüllen sind, ob es grundsätzlich Möglichkeiten der Förderungen von Investitionen und ähnliches gibt. Hierbei sollten Sie sich ausschliesslich auf die staatlichen, sehr umfangreichen und sehr guten Websites konzentrieren. Zum Beispiel der BAFA, dem Bundesamt für Wirtschaft. Erst dann sollten Sie sich an einen Berater wenden, um den nächsten Schritt der Gründungsberatung zu wagen. Nehmen Sie hier noch keinen Steuerberater, keinen Rechtsanwalt und keinen Berater, dessen Webauftritt seinen eigenen Auftritt überstrahlt oder Vereine, die nur Fallzahlen bruachen, um weiterhin subventioniert zu werden. Auch Termine mit den Kammern, der IHK oder der Handwerkskammer sind noch nicht nötig.

Das Bündnis Unternehmer für Unternehmer bietet Ihnen an, ein kostenfreies Erstgespräch zu führen. Wir sind zwar bundesweit aktiv, empfehlen Ihnen aber, dieses Gespräch mit uns per Skype oder WhatsApp zu führen. Zusammensetzen können wir uns dann immer noch. In diesem Erstgespräch fassen wir zusammen, was Sie vorhaben, ob Sie die eventuell vorhandenen behördlichen Auflagen erfüllen, ob die finanzielle Ausstattung ausreichend ist und welches der nächste Schritt sein soll. Gerne stellen wir Ihnen schon jetzt den Kontakt zu einem Business Angel her, der die Beratung in der Vorgründungsphase oftmals kostenfrei weiterführt.

Die finanzielle Förderung der Beratung in der Vorgründungsphase ist Ländersache. Niedersachsen fördert gar nicht. Bremen mit 80%. Informieren Sie sich auf der Website der BAFA oder rufen Sie uns kurz an, damit wir Ihnen den aktuellen Stand mitteilen können. Die Vorgründungsphase endet nach der Gewerbeanmeldung.